Wegpunkte, die über PC-Programme (TOP50, Fugawi) als Wendepunkte definiert und per Schnittstelle an den GPS Empfänger exportiert werden (Richtungsänderungen zum Ziel), sollten in manchen Situationen vor den eigentlichen Wendepunkt plaziert werden. Besonders bei Geräten ohne Upcoming Turn Feature (Vorankündigung der Richtungsänderung) bringt dies Vorteile und kann diese in vielen Situationen sogar simulieren.
Der Vorteil liegt ganz einfach darin, daß man sich schon vorab darauf einstellen kann, wohin man geht oder fährt. Voraussetzung dafür ist aber, daß es sich um sichtbare Punkte handelt, an denen man die Richtung dann ändert. Plaziert man den Wegpunkt exakt auf den eigentlichen Wendepunkt, dann hat man erst dort bzw. kurz davor die Information, wohin man laufen bzw. fahren soll. Mit dem Auto oder Fahrrad kann dies oft zu spät sein ! Lösung: Verschieben wir doch einfach den Wegpunkt (Wendepunkt) nach eigenem Ermessen (abhängig von der Geschwindigkeit und Ersichtlichkeit) vor die exakte Stelle. Die Einstellungen im GPS Empfänger können so verändert werden, daß wir vor Erreichen eines Punktes ein akustisches Signal bekommen (bspw. 100m davor). Wenn wir also nun den „verfrühten“ Punkt erreicht haben, dann genügt ein kurzer Blick auf die Kompaßrose bzw. Richtungspfeil (zeigen bereits auf den nächsten Routenpunkt) und wir können an der noch kommenden Stelle (Wegkreuzung, Ausfahrt, usw.) ohne Verzögerung in die angezeigte Richtung wechseln. Vorsicht ist natürlich bei mehreren Verzweigungen hintereinander geboten (nicht das man den Punkt zu früh setzt und dann einfach an der ersten abbiegt, obwohl es die dahinterliegende zweite ist !)