Tipps zur Wegpunktplazierung beim GPS 72

 

 

Wegpunkte, die über PC-Programme (TOP50, Fugawi) als Wendepunkte definiert und per Schnittstelle an den GPS Empfänger exportiert werden (Richtungsänderun­gen zum Ziel), sollten in manchen Situationen vor den eigentli­chen Wendepunkt pla­ziert werden. Besonders bei Geräten ohne Upcoming Turn Feature (Vorankündi­gung der Richtungsände­rung) bringt dies Vorteile und kann diese in vielen Situatio­nen sogar simulieren.

 

Wo der Vorteil liegt und wie man vorgeht

 

Der Vorteil liegt ganz einfach darin, daß man sich schon vorab darauf einstellen kann, wohin man geht oder fährt. Voraussetzung dafür ist aber, daß es sich um sichtbare Punkte handelt, an denen man die Richtung dann ändert. Plaziert man den Wegpunkt exakt auf den eigentlichen Wendepunkt, dann hat man erst dort bzw. kurz davor die Information, wohin man laufen bzw. fahren soll. Mit dem Auto oder Fahrrad kann dies oft zu spät sein ! Lösung: Verschieben wir doch einfach den Wegpunkt (Wendepunkt) nach eigenem Ermessen (ab­hängig von der Geschwindigkeit und Er­sichtlichkeit) vor die exakte Stelle. Die Ein­stellungen im GPS Empfänger können so verändert werden, daß wir vor Erreichen eines Punktes ein akustisches Signal be­kommen (bspw. 100m davor). Wenn wir also nun den „verfrühten“ Punkt erreicht ha­ben, dann genügt ein kurzer Blick auf die Kompaßrose bzw. Richtungspfeil (zeigen bereits auf den näch­sten Routenpunkt) und wir können an der noch kommenden Stelle (Wegkreuzung, Aus­fahrt, usw.) ohne Verzöge­rung in die angezeigte Richtung wech­seln. Vorsicht ist natürlich bei meh­reren Verzweigungen hintereinander geboten (nicht das man den Punkt zu früh setzt und dann einfach an der ersten abbiegt, ob­wohl es die dahinterliegende zweite ist !)